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Arbeitsweise einer SPS

Aktualisiert: 29. Nov. 2021

Wie genau Arbeitet eine Speicherprogrammierbare Steuerung eigentlich?


Das Programm bildet innerhalb der CPU einen Befehlsstapel (Stack). Sie wird von der CPU sequentiell (Zeile für Zeile) und zyklisch (wiederholend) abgearbeitet. Dies geschieht natürlich sehr schnell, wir reden hier von ms Bereich.

SIEMENS SPS - ET Erweiterung

Damit man es einmal aufteilt was in einem Zyklus alles passiert:


Schritt 1: Die Zustände der Eingangsbaugruppen werden abgefragt und in den Prozessabbild der Eingänge PAE geschrieben. Während der Programmbearbeitung bleiben sie für je ein Zyklus erhalten, werden quasi eingefroren.


Schritt 2: Zeile für Zeile wird der Befehlsstapel abgearbeitet. Das VKE kann dabei entweder 0 oder 1 sein und sich auch Zeile für Zeile ändern. Entscheidend ist, ob am Ende des Programms das VKE auf 0 oder 1 steht.


Schritt 3: Je nach VKE der einzelnen Netzwerke werden die Ergebnisse in den Prozessabbild der Ausgänge PAA geschrieben und aktualisiert.


Schritt 4: Über den Prozessabbild der Ausgänge werden die Ausgangsbaugruppen aktualisiert.



Genau das unterscheidet eine SPS von einem normalen PC auf dem eine Anwendung läuft wie

z.B.: "Word", das Programm "Word" wird erst geöffnet, wenn ich es aktiviere.



Die SPS dagegen wird ihren Code immer wieder durchgehen und ist hervorragend dazu geeignet um Prozesse zu überwachen. Und aus diesem Grund sind diese Steuerung in Maschinenstraßen vorzufinden oder mittlerweile auch im Eigenheim (z.B. automatischen Heizen).


Durch die Arbeitsweise, kann man komplett, ohne Menschliche Interaktionen komplette Straßen der Produktion erstellen, die dann gleichzeitig sich selber überwachen. Allerdings wird einem spätestens hier klar, dass es nicht einfach AN und AUS ist. Die Kunst hier liegt hier, darin WANN eingeschaltet werden muss und welche Fehler auftreten können.




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