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Smart Grids sind die Zukunft der Energieversorgung

Aktualisiert: 5. Feb. 2023

Smart Grids, oder auch Intelligente Stromnetze, gelten als wichtige Voraussetzung für den Umstieg auf erneuerbare Energiequellen.


Was ist das Ziel von Smart Grid?

Smart Grid / Marv-IT / Softwareentwicklung


Durch die steigende Beliebtheit von Erneuerbaren Energien und das Klimaziel Deutschland bis 2050 die Treibhausgasneutralität zu erreichen, werden immer mehr Atomkraft- und Kohlewerke abgeschaltet.

Der riesige Vorteil der bisherigen Kraftwerke, lag darin, dass diese immer Energie erzeugen konnten, wenn man sie benötigt, dazu war ein simples "Knopf drücken" nötig und die zusätzlich benötigte Energie war bereitgestellt.


Sonne und Wind lassen sich leider nicht so leicht steuern bzw. überhaupt nicht, somit stehen wir vor komplett neuen Herausforderungen. Das Energienetz von Deutschland muss sich der Natur "unterwerfen" und das bedeutet extreme Planung von Energie und wann diese zur Verfügung steht.


Dies belastet auch die Stromnetze, denn diese nicht für solch wechselnden Belastungen ausgelegt, bisher gab es nämlich immer eine ungefähr gleiche Menge an Strom der erzeugt wurde, aber Wind und Sonne richten sich nicht nach dem benötigten Strombedarf.


Smart Grid sind wichtig für Netzbetreiber


Smart Grid / Marv-IT / Netzbetreiber

Umso wichtiger ist es, dass der Netzbetreiber alle für ihn relevanten Daten von Einspeiseanlagen bekommt, z.B.: die aktuelle eingespeiste Wirkleistung, Wetterdaten, Spannung und so weiter. Diese Technologie ermöglicht ein zentrales sammeln der Daten und eine reagieren, falls es zu Engpässen kommen sollte, hier greift das Konzept von "Redispatch 2.0" ineinander.


Smart Grids ermöglichen eine effizientere Energieverteilung


Smart Grids ermöglichen eine effizientere Verteilung von Energie durch die Verwendung fortschrittlicher Technologien, wie intelligenten Messgeräten, automatischen Steuerungssystemen und einer zentralen Datenplattform. Diese Technologien sammeln Informationen über den Energieverbrauch und die Verfügbarkeit von Energieressourcen, um eine optimale Verteilung und Nutzung von Energie sicherzustellen. Dies bedeutet, dass Energie genau dort eingesetzt wird, wo sie benötigt wird, ohne unnötige Überkapazitäten zu erzeugen, was zu einer effizienteren und nachhaltigeren Energieversorgung beiträgt.


Vorteile für Verbraucher: mehr Kontrolle über Energieverbrauch und

Kosten


Smart Grids bieten auch Verbrauchern zahlreiche Vorteile, insbesondere mehr Kontrolle über ihren Energieverbrauch und die damit verbundenen Kosten. Durch die Verwendung von intelligenten Messgeräten und Energiemonitoring-Systemen können Verbraucher genau verfolgen, wann und wie viel Energie sie verbrauchen. Dies gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Gewohnheiten anzupassen, um ihren Energieverbrauch zu reduzieren und dadurch Kosten zu sparen. Außerdem ermöglicht es Smart Grids, Verbrauchern, Energie zu einem günstigeren Zeitpunkt zu kaufen, wenn der Preis niedriger ist, was ebenfalls zu Einsparungen führen kann. Kurz gesagt, Smart Grids bieten Verbrauchern mehr Transparenz und Kontrolle über ihre Energiekosten und helfen ihnen dabei, ihre Ausgaben zu minimieren.


Integration von erneuerbaren Energien in das Stromnetz


Einer der wichtigsten Vorteile von Smart Grids ist die Integration von erneuerbaren Energien in das Stromnetz. Mit den steigenden Anteilen erneuerbarer Energiequellen wie Solar- und Windkraftanlagen stellt die Integration dieser Energiequellen in das bestehende Stromnetz eine Herausforderung dar. Smart Grids ermöglichen jedoch eine effizientere Integration dieser Energiequellen, indem sie das Stromnetz in Echtzeit überwachen und anpassen, um Engpässe oder Überlastungen zu vermeiden.

So können die Netzbetreiber sicherstellen, dass das Netz stabil und sicher bleibt, während gleichzeitig erneuerbare Energien eine immer größere Rolle spielen. Außerdem ermöglichen Smart Grids auch den Einsatz von Energiespeichern, die Überschüsse aus erneuerbaren Energiequellen speichern und bei Bedarf bereitstellen können, um Engpässe auszugleichen. Kurz gesagt, Smart Grids tragen dazu bei, dass erneuerbare Energiequellen eine immer größere Rolle in der Energieversorgung spielen können.


Redispatch 2.0: effiziente Steuerung von Überlastungen im Stromnetz


Redispatch 2.0 ist ein Konzept, das Teil des Smart Grid-Systems ist und es Netzbetreibern ermöglicht, Überlastungen im Stromnetz effizienter zu steuern. Durch die Verwendung von real-time Daten und Analytics kann das Smart Grid System Überlastungen im Netz erkennen und sofort reagieren, indem es Energie von weniger belasteten Bereichen des Netzes zu belasteten Bereichen umleitet. Dies verbessert die Netzstabilität und verhindert Stromausfälle.

Darüber hinaus kann Redispatch 2.0 dazu beitragen, die Netzkapazität zu erhöhen, indem es den Einsatz von Energiespeichern und anderen technischen Lösungen ermöglicht, um Überlastungen zu vermeiden. Kurz gesagt, Redispatch 2.0 ist ein wesentlicher Bestandteil des Smart Grid-Systems und trägt dazu bei, eine sichere, zuverlässige und effiziente Energieversorgung zu gewährleisten.


Zukunftssichere Energieversorgung durch Smart Grids.


Smart Grids bieten eine zukunftssichere Energieversorgung, indem sie die Integration erneuerbarer Energien in das Stromnetz ermöglichen. Durch die Überwachung und Steuerung von Energieproduktion und -verbrauch in Echtzeit kann das Smart Grid System sicherstellen, dass die Energieversorgung immer ausgewogen und zuverlässig bleibt. Darüber hinaus ermöglicht das Smart Grid System die Nutzung von Energiespeichern, die es ermöglichen, überschüssige Energie zu speichern und bei Bedarf bereitzustellen. Dies trägt dazu bei, dass das Energiesystem widerstandsfähiger gegen Stromausfälle und Überlastungen wird. Smart Grids sind auch für die Überwachung und Steuerung von Elektromobilität und Smart Homes ausgelegt, was bedeutet, dass sie die Energieversorgung für die Zukunft fit machen. Kurz gesagt, Smart Grids bieten eine zukunftssichere und nachhaltige Energieversorgung für die Herausforderungen von morgen.


FAZIT

Smart Grids stellen eine wichtige Lösung für die Energieversorgung der Zukunft dar. Sie ermöglichen eine effizientere Verteilung von erneuerbaren Energien und geben Verbrauchern mehr Kontrolle über ihren Energieverbrauch und Kosten. Durch das Konzept von "Redispatch 2.0" kann das Stromnetz vor Überlastungen geschützt werden. Zudem bietet die Technologie eine zukunftssichere Energieversorgung und trägt zur Erreichung des Klimaziels Deutschland bei.


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